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‘Abdu’l-Bahá – das vollkommene Beispiel (1844 – 1921)

‘Abdu’l-Bahá, der älteste Sohn Bahá’u’lláhs, war Anfang des 20. Jahrhunderts der führende Vertreter des Bahá’í-Glaubens – angesehen als ein Verfechter sozialer Gerechtigkeit und ein Botschafter für internationalen Frieden.

Durch das Bewahren der Einheit – das grundlegende Prinzip Seiner Lehren – stellte Bahá’u’lláh den notwendigen Schutz sicher, damit Seine Religion niemals dasselbe Schicksal wie vorangegangene erleiden würde: eine Spaltung in Sekten nach dem Tod des Stifters. In Seinen Schriften wies Er alle Gläubigen an, sich nach Seinem Tod ‘Abdu’l-Bahá zuzuwenden, nicht nur als autorisiertem Ausleger der Bahá’í-Schriften, sondern auch als dem vollkommenen Beispiel des Glaubens.

Nach Bahá’u’lláhs Hinscheiden boten ‘Abdu’l-Bahás außergewöhnliche Charaktereigenschaften ein anschauliches Beispiel der praktischen Umsetzung von Bahá’u’lláhs Lehren und brachten der sich schnell ausbreitenden Gemeinde auf der ganzen Welt großes Ansehen.

‘Abdu’l-Bahá widmete Sein Wirken dem Fortschritt des Glaubens Seines Vaters und der Förderung der Ideale von Frieden und Einheit. Er förderte die Schaffung von lokalen Bahá’í-Institutionen und leitete die aufkommenden erzieherischen, sozialen und wirtschaftlichen Initiativen. Nach Seiner Freilassung aus einem harten Leben der Gefangenschaft brach ʿAbdu‘l-Bahá im Jahre 1910 zu einer Reihe von Reisen auf, die Ihn nach Ägypten, Europa und Nordamerika führten, um die Lehren Bahá’u’lláhs zu verbreiten. ʿAbdu‘l-Bahá weilte vom 18. bis 25.April 1913 in Wien, wo Er unter anderen die spätere Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner empfing. Sein Leben hindurch legte Er die Lehren und Verordnungen Bahá’u’lláhs für die geistige und soziale Erneuerung der Gesellschaft mit hervorragender Einfachheit dar.

“Wer auch immer mit Ihm verkehrte sah in Ihm einen außergewöhnlich wohlunterrichteten Mann, dessen Rede fesselnd ist, der Verstand und Seele anzieht, der dem Glauben an die Einheit der Menschheit ganz hingegeben ist.”

Al-Mu’ayyad Tageszeitung, Ägypten 16. Oktober 1910

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