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Bahá’u’lláh – der göttliche Erzieher (1817 – 1892)

Im Laufe der Geschichte erwiesen sich die großen Religionen als die wesentliche Antriebskraft für die Wandlung des menschlichen Charakters und bewirkten unter ihren Anhängern Selbstdisziplin, Hingabe und Heldentum. Viele der moralischen Prinzipien dieser Religionen fanden ihre Umsetzung in jenen Verhaltensmustern, die dazu dienten, die menschlichen Beziehungen auf höhere Ebenen zu heben und das kollektive Leben der Menschheit voranzubringen.

Jedes Mal wenn ein Bote Gottes erscheint, wird ein größeres Ausmaß an Inspiration für die nächste Stufe des Erwachens und des Fortschritts der Menschheit freigesetzt. Ein Mensch – scheinbar ein Mensch wie jeder andere – wird aufgerufen, als Sprachrohr Gottes zu dienen. Man erinnere sich an Moses, der vor dem brennenden Busch stand, an Buddha, der unter dem Bodhi-Baum Erleuchtung erfuhr, an den Heiligen Geist, der auf Jesus Christus in Form einer Taube herniederkam, oder an den Erzengel Gabriel, der Muhammad erschien.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts berief Gott Bahá’u’lláh – was „Herrlichkeit Gottes“ bedeutet –, der Menschheit eine neue Offenbarung zu überbringen. Über vier Jahrzehnte hinweg flossen tausende Verse, Briefe und Bücher aus Seiner Feder. In Seinen Schriften skizzierte Er ein Rahmenwerk für die Entwicklung einer globalen Zivilisation, die sowohl die geistige als auch die materielle Dimension des menschlichen Lebens im Blick hat.

„Ich habe niemals nach weltlicher Führerschaft gestrebt. Meine einzige Absicht war, den Menschen das weiterzureichen, was Mir Gott […] zu übergeben befohlen hat.“

Bahá’u’lláh

Bahá’u’lláh hat für die Überbringung der jüngsten Botschaft Gottes an die Menschheit 40 Jahre lang Gefangenschaft, Folter und Verbannung erlitten. Heute sind Sein Leben und Seine Botschaft auf der ganzen Welt zunehmend bekannt. Millionen von Menschen lernen, Seine Lehren auf ihr individuelles und kollektives Leben zur Besserung der Welt umzusetzen.

„Bahá’u’lláhs Lehren … stellen die höchste und reinste Form religiöser Lehren dar.“

Leo Tolstoi

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