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Ein Leben großzügigen Gebens

So wie es die Bestimmung einer Kerze ist, Licht zu geben, wurde die menschliche Seele erschaffen, um großzügig zu geben. Wenn wir in einem Leben des Dienstes mit größter Demut und Loslösung unsere Zeit und Energie, unser Wissen und unsere materiellen Ressourcen geben, erfüllen wir unsere höchste Bestimmung.

Der Drang zu geben entspringt aus der Liebe Gottes. Wenn unsere Herzen von dieser Liebe erfüllt sind, wird unser Handeln vom Geben und vom Dienst geprägt sein. Wenn wir anderen um der Liebe Gottes Willen dienen, werden wir weder durch die Hoffnung auf eine Entlohnung oder aus Angst vor Bestrafung angetrieben, noch trachten wir danach, Aufmerksamkeit auf unsere Großzügigkeit zu lenken. Ein Leben des Gebens verlangt nach Demut und Loslösung, jedoch nicht nach Selbstinteresse und Prahlerei.

Shoghi Effendi erklärt, dass wir wie eine Quelle sein müssen. Ständig leert sie sich, und ständig wird sie aus einer unsichtbaren Quelle wieder gefüllt. Sich auf das ständige Geben für das Wohlergehen unserer Mitmenschen, unbeirrt von Angst vor Armut, und sich auf die unfehlbare Großzügigkeit der Quellen alles Guten zu verlassen, beschrieb er als das Geheimnis des rechten Lebens.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Wir sehen die Texte auf dieser Seite als den Beginn eines Gesprächs und führen es sehr gerne persönlich fort. Bahá’í-Gemeinden in ganz Österreich freuen sich Sie willkommen zu heißen.

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