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Geschichte der österreichischen Bahá’í-Gemeinde

Eine über hundertjährige Geschichte verbindet den Bahá’í-Glauben mit Österreich, im Jahre 1911 fasste der junge Glaube in Wien Fuß. Mit dem historischen Besuch in Wien 1913 durch ‘Abdu’l-Bahá, dem ältesten Sohn und Nachfolger des Religionsstifters Bahá’u’lláh, wurde das geistige Fundament für die Entfaltung des Bahá’í-Glaubens in Österreich gelegt. In der Zwischenkriegszeit entstand eine lebendige Bahá’í-Gemeinde mit vielfältigen Aktivitäten.

Während der kritischen Jahre des Zweiten Weltkrieges wurde die Bahá’í-Religion in Österreich, wie auch in Deutschland, verboten und eine Anzahl von Gläubigen jüdischer Abstammung wurde deportiert und kam in Konzentrationslagern um. Der hauptsächlich in Wien konzentrierten Bahá’í-Gemeinde gelang es, das Licht des Glaubens aufrecht zu erhalten und den Menschen ihrer Umgebung geistige Kraft und Zuversicht zu spenden.

Schon wenige Jahre nach den Schrecken des Krieges konnte 1948 der örtliche Geistige Rat von Wien, das Verwaltungsgremium der Wiener Gemeinde, wieder gebildet werden. 1955 folgte der Kauf eines nationalen Bahá’í-Verwaltungszentrums in Wien. Wenige Jahre später wurden weitere örtliche Geistige Räte in Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck gebildet und 1959 der erste Nationale Geistige Rat der Bahá’í in Österreich gewählt. 1998 erhielt die „Bahá’í-Religionsgemeinschaft Österreich“ von der Republik Österreich die staatlich eingetragene Rechtspersönlichkeit zuerkannt.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Wir sehen die Texte auf dieser Seite als den Beginn eines Gesprächs und führen es sehr gerne persönlich fort. Bahá’í-Gemeinden in ganz Österreich freuen sich Sie willkommen zu heißen.

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